ENGLISH 

Kontakt

christophe [at] christopheschweizer.com

 

Downloads

New - COCOA selected press articles

PDF-Datei aller Informationstexte

Fotos in Druckqualität (zip, 8 MB)

Rider und Bühnenplan

 

FOTOS

click to download click to download click to download

 

Presse

Was Verschiedene Leute über die Musik von Christophe Schweizer gesagt und geschrieben haben:

„Thank you for the music. You are a very important musician for at least three reasons:
because the music itself is new, intense, and fascinating,
because it’s being made of personal organic necessity,
and because other gifted musicians obviously find it fascinating to play.”
Lawrence J. Kart, ehemals Mitherausgeber von „Down Beat“, Autor des Buches „jazz in search of itself“, in einem Brief an Christophe Schweizer

 “You are a true original. Nobody is doing what you are doing.”
Saxophonist Tony Malaby zu Christophe Schweizer nach einem Auftrtitt     

 “This new album is off the hook – unbelievably good.”
Matthew Wellschlager, Musikliebhaber, NY, in einer e-mail an CS

 „Exzellenter Auftritt von Christophe Schweizer’s Quintett MOONSUN, eine Mischung aus amerikanischer Tradition und neuem Jazz aus Europa.“
Jornal „O’ Publico“, Portugal ( 15.3.04,) Moonsun 2004

„Von MOONSUN bekam man frische, innovative Musik zu hören, ein Ergebnis des Kontakts zwischen Europa und Amerika. Saxophonist David Binney und die erstaunliche Technik von Schlagzeuger Dan Weiss trugen zur grossartigen Musik bei.“
Jornal “Correio da Manha”, Lissabon (16.3.04), Moonsun 2004

“Exzellente Arrangements und wunderbare Musik: Christophe Schweizer hat etwas zu sagen im neuen Jazz”.
Jornal „Expresso“, Lissabon (19.3.04), Moonsun 2004

„Das innovativste und spannendste Jazzkonzert 2003 in Stuttgart war mit Sicherheit Christophe Schweizer’s Gastspiel mit 5SIX7.“
Konzertankündigung Stuttgart 2004, Moonsun 2004

 „Selten hat in letzter Zeit eine Band so raffiniert mit verborgenen Freiräumen gespielt“
Schweizer Illustrierte, Hanspeter Vetsch (über „Full Circle Rainbow: DUAL ORBIT“)

„Durchwegs wunderbare Kompositionen, Arrangements und einfallsreiche Soli auf diesem Juwel“.
Downtown Music Gallery, New York (über „Normal Garden: PHYSIQUE)

So macht modern Jazz im 21. Jahrhundert Spass.“
Jazzthetik, Nov. 2002, Henry Altmann (über „Normal Garden: PHYSIQUE)

„Das Erlebnis dieses Abends war wirklich beeindruckend…..ein zartes Klaviersolo ebenso integrierend wie geniale Wechselbäder und explosionsartige Expressionen. Ein mitreissendes Konzert.“
Jazzdimensions, Berlin, Mai 2001, Carina Prange (über 5SIX7)

“Leidenschaft im Jazz geht anders: Das Quintett “5SIX7 seziert mit kühler Präzision die Stücke von Posaunist Christophe Schweizer.(…). Dies alles – und das ist die grosse Kunst von 5SIX7 – ohne in akademische Erstarrung zu verfallen“.
Der Tagesspiegel, Berlin, Mai 2001

„(..) Eine Wohltat im allgemeinen „anything goes“.  Kündigt sich da in der allseits wabernden Beliebigkeit so etwas wie eine „Renaissance der Moderne“ an?“
Peter Rüedi, Die Weltwoche, 2001 (über 5SIX7)

„Was Schweizer mit seinem Quintett „5SIX7“ vorführt, gehört zum aufregendsten, was der zukunftorientierte Jazz zu bieten hat.“
Der Bund, Bern, 2001

„…Schweizer zähle ich mit Posaunisten wie Nils Wogram und Conrad Herwig zu den grossen Vertretern seines Instruments von heute…
Jazz ‚n’More, 2001 (Johannes Anders)

„Als ernst zu nehmender Vertreter der Jazz-Avantgarde gilt das New Yorker Quintett „5SIX7“….Da meldet sich feinster Drum & Bass, der durch die ungewöhnliche Besetzung und das grosse Können der Musiker nie Gefahr läuft, eintönig zu werden. – Clubtauglich, aber auch für grosse Bühnen geeignet.“
Kronenzeitung, Wien, 10.4.03 (Marliese Andexer)

 

CREDITS

© 2009, christophe schweizer
www.unitrecords.com
site design by valdislav estrin www.estrin.de 
foto by nathalie david www.nathalie-david.de
album design by stefano picco.de www.stefano-picco.de

MAXIMAL MUSIC

- Man könnte sagen, der Kosmos der Musik als Ganzes sei  bekanntlich als seine Art Periodensystem zu verstehen, in welchem jeder Stil ein fein etikettiertes Quadrat bewohnt. Alle musikalischen Erscheinungen liessen sich dann nach ihrer Mischung aus diesen Elementen analysieren und benennen.

Ist dem so, dann fügen wir hiermit diesem musikalischen Periodensystem eine neues Kästchen mit der Bezeichnung “Maximal Music” hinzu, um die Musik von Moonsun beschreiben zu können.
“Ich will Musik machen, in der die Musiker keine Theatercharaktere darstellen, sondern sich selber. Unsere Zuhörer sollen keine geliehenen Emotionen geboten bekommen, sondern das Spiel des Lebens mit seinem immer offenen Ausgang. Unsere Musik soll Freude machen. So einfach ist das, “ erklärt Posaunist und Komponist Christophe Schweizer.
“Natürlich klingt es nach Jazz, und vieles, was “Jazz” heisst, ist guter Pop. Andererseits verstehen viele unter Jazz eine Randgruppenmusik. Wir sind etwas anderes.

Es wird gerne vergessen, dass ein Publikum immer aus Menschen besteht, was bedeutet, das es an schönen Überraschnungen die grösste Freude hat, weil das in der menschlichen Natur liegt. Ich habe mit dieser Band und noch extremeren Projekten erlebt, wie volle Säle begeistert applaudierten, obwohl vor dem Konzert niemand wissen konnte, was auf sie oder ihn zukam. Natürlich haben wir gut gespielt, aber es liegt eben genau so daran, dass unerwartete Gaben Geschenke sind, die jeder mag.”

Auf die Frage, was mit “Maximal Music” gemeint sei, hat Schweizer eine einfache Antwort: “Groove und Freiheit! Das ist es auch, was diese Band besonders macht. Wenn wir die Stücke auf “Cocoa” spielen, welche ohne einen emotionalen Gehalt zu suchen bewusst nur nach mathematisch-geometrischen Gesichtspunkten komponiert sind, dann ist das ein wenig wie Schach und Tennis gleichzeitig: Die Kombinationen aus Aktion, Reaktion, Intuition, und Erfahrung bringen extrem verschiedene Verläufe des Spiels hervor – es kann zjm Beispiel vorkommen, dass ein sonst heftiges und schnelles Stück sich zur Ballade wandelt und umgekehrt -, und genau aus diesem ungefilterten Input der Musiker entsteht das intensive und echte Drama. Dabei setzen wir uns keine Grenzen, bleiben aber bei der Geschichte - in unserem Bild: der Tennisspieler holt also nicht auf einmal den Fußball).“
“Es wäre unzutreffend, zu behaupten, es seien in unserer Musik nicht eine Menge Modelle und Einflüsse am Werk, aber wir möchten unser Publikum und uns selber nicht mit Dogmen  oder Imitationen langweilen. Wir schöpfen aus der Gesamtheit der Möglichkeiten.“

Zum Schluss – wie kommt es, dass gleich drei Mitglieder aus David Binneys Balance Band dabei bei Moonsun dabei sind? “In der Entstehungsphase der Gruppe in New York spielten zuerst immer wieder andere Leute. Für eine Tournee im Jahre 2000 fehlte ein Saxophonist – da machte jemand des Vorschlag,David Binney anzurufen, der bisher noch nicht in der Band gespielt hatte. Er hatte Zeit, die Tour war toll, und nicht lange danach began David, Jacob und Dan einzusetzen, uns so ist es bis heute geblieben.” -